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22.06.2016

Hautkrebs-Screening – wozu und wie

Neuer Infofilm online abrufbar

Wie groß ist die Gefahr, Hautkrebs zu bekommen und was passiert beim Hautkrebs-Screening? Wer darüber Bescheid weiß, kann sich ganz bewusst schützen und Vorsorge betreiben, indem er die Kassenleistung des Hautkrebs-Screening bei seinem Haus- oder Hautarzt in Anspruch nimmt. Mit einem neuen Kurzfilm wollen der Deutsche Ärzteverlag und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention die Bevölkerung für diese Themen sensibilisieren.

An Hautkrebs denken die wenigsten Menschen gern, schon gar nicht wenn sie gerade auf dem Weg in den Sommerurlaub sind. Dabei ist die ultraviolette (UV-)Strahlung der Sonne der Hauptrisikofaktor für Hautkrebs, die häufigste Krebsart in Deutschland. Mittlerweile erkrankt hierzulande bereits jeder Vierte  bis zu seinem 75. Lebensjahr an Hautkrebs. Früh erkannt ist er sehr gut behandelbar. „Mit unserem Film "Hautkrebs-Screening - Informieren und Vorbeugen" wollen wir die Menschen für das Thema Hautkrebs und Hautkrebs-Screening sensibilisieren und sie motivieren, sich zum Beispiel beim nächsten Haus- oder Hautarztbesuch oder im Internet mehr Informationen einzuholen“, erklärt Sarah Hellenbroich, Produktmanagerin beim Deutschen Ärzteverlag.

Dass im Laufe des Lebens durch die UV-Strahlung mehr Leberflecke und Sommersprossen entstehen, lässt sich kaum vermeiden. Aber nicht jede Hautveränderung bedeutet Hautkrebs und nicht alle Hautkrebsfälle sind gleichermaßen gefährlich. Das gesetzliche Hautkrebs-Screening bietet Versicherten ab einem Alter von 35 Jahren die Möglichkeit, die einzelnen Hautveränderungen von einem fachkundigen Arzt beurteilen zu lassen. Wie das aussehen kann, wird im neuen Kurzfilm gezeigt: „Es dauert nicht lange und tut nicht weh und man erhält  wichtige Informationen über die eigene Haut. Eine individuelle Beratung für den persönlichen UV- und Sonnenschutz ist inklusive“, betont Professor Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP). Ob das gesetzliche Hautkrebs-Screening auch in Anspruch genommen wird, muss jeder Versicherte am Ende selbst entschieden. Der Kurzfilm gibt einen ersten Denkanstoß.

Der Kurzfilm „Hautkrebs-Screening - Informieren und Vorbeugen“ ist auf YouTube zu finden. Die ADP und der Deutsche Ärzteverlag begrüßen es, wenn der Kurzfilm auf Medizin- und Gesundheitsportalen oder anderen Platt-formen zur Information der Bevölkerung eingebettet wird oder in Newslettern und Magazinen daruaf hingewiesen wird. Falls Sie die Datei separat benötigen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


Hautkrebs und Hautkrebs-Screening:
Im Jahr 2013 belief sich die Zahl der Hautkrebsneuerkrankungen in Deutschland auf rund 265.000. In 30.600 Fällen handelte es sich um das gefährliche maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs). Der größte Risikofaktor ist die UV-Strahlung. Sie ist krebserregend und wie Licht und Wärme Bestandteil der Sonnenstrahlung. Seit dem 1. Juli 2008 haben gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf ein Hautkrebs-Screening. Ziel ist es, bösartige Veränderungen der Haut frühzeitig zu erfassen, um die Heilungschancen zu erhöhen und eine schonendere Behandlung zu ermöglichen.


Interviewpartner auf Anfrage!

Abdruck honorarfrei, Beleg erbeten

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Henriette Bunde, Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V., Cremon 11, 20457 Hamburg Telefon: 040 20913-134, Fax: 040 20913-161

E-Mail: bunde@unserehaut.de